hundewald
Katrin Handel & Zmaj

Hundetagesstätte


Die „hundewald“-Hundetagesstätte funktioniert im Prinzip genauso, wie ein Kindergarten für Menschenkinder.

Stellen Sie sich vor, der „hundewald“, morgens gegen halb acht:

Bello, ein 7-jähriger Golden Retriever, wird von seinem Frauchen gebracht, wie jeden Morgen. Er mag nicht allein sein, dann jault er. Im „hundewald“  hat er keine Zeit zum langweilen und jaulen. Denn da ist schon Rexi, eine 9-jährige Mischlingsdame. Sie ist schon eine eher ruhige Vertreterin, gemeinsam mit Bello und den anderen Hunden blüht sie richtig auf. Rexi hat Frühaufsteher als Halter und ist schon seit kurz vor sieben im „hundewald“. Bello und Rexi sind sozusagen „Hundekindergarten-Freunde“ und verbringen den Tag gern miteinander.

Rexi könnte problemlos allein zuhause bleiben, würde sich aber langweilen und wieder dick werden. Das möchte ihr Herrchen nicht und so kommt auch Rexi jeden Morgen in den „hundewald“.

Da kommen auch Samson und Filou. Die beiden sind noch jung, erst 5 ½ und 6 Monate alt. Sie genießen es in der Hundegruppe zu sein und merken gar nicht, dass sie hier auch erzogen werden. Sie lernen ganz nebenbei das 1x1 des höflichen Umganges mit anderen Hunden und mit Menschen. Herrchen und Frauchen von Samson und Filou üben natürlich zuhause auch das Alleinebleiben mit den beiden kleinen Rackern. Aber ohne den Gedanken im Nacken zu haben, dass das mit dem Alleinbleiben nun schnellstmöglich funktionieren muss. 

In der Zeit von ca. 7:00Uhr bis ca. 10:00Uhr können inzwischen fast 30 Hunde in der „hundewald“-Hundetagesstätte eintrudeln. Manche sind täglich da, manche nur an bestimmten Tagen in der Woche, manche auch über Nacht (es gibt ja auch Dosenöffner, die im Schichtdienst arbeiten).

Übernachtungsplätze gibt es auch (siehe Hundepension).

Abgeholt werden die Tagesgäste dann im Laufe des Nachmittags bis ca. 19:00Uhr, nach Absprache auch später.  Da bin ich flexibel.

Wichtigstes Aufnahmekriterium in den „hundewald“-Hundekindergarten ist die Sozialverträglichkeit des Hundes. Mit anderen kleineren und größeren "Macken" kann ich gut umgehen. Wichtig ist, dass ich davon weiß.

Deshalb findet vor der Aufnahme in den „hundewald“ ein Kennenlerngespräch und ggf. ein Schnuppertag statt. Beides ist kostenfrei.